SVD Schneider Gutachter

Mein Vortrag beim Internationalen
Trockenbau Forum:

Die Schnittstellen im Ausbau zw.
Trockenbau und Haustechnik

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Gestörter Bauablauf:

Eine Veröffentlichung dazu im Verbandsorgan TROCKENBAU (06.2021) des Bundesverbandes.

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Neuigkeiten Ralf Schneider

Informationen zum Baumanagement

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf vielfachen Wunsch will ich "meine Kunden" auch weiterhin via Internet und E-mail über aktuelle Entwicklungen von der "Baufront" und allgemein Wichtiges  informieren, um Streitigkeiten schon im Vorfeld zu begegnen oder zu vermeiden.

Änderung der anerkannten Regeln der Technik während der Mängelbeseitigung nach Abnahme

Ein Werk muss grundsätzlich den zur Zeit seiner Abnahme anerkannten Regeln der Technik als vertraglichen Mindeststandard entsprechen. Eine spätere Mängelbeseitigung muss jedoch diejenigen zum Zeitpunkt ihrer Vornahme geltenden anerkannten Regeln der Technik und gesetzlichen Vorschriften einhalten.

Materialbezugsschwierigkeiten in der momentanen Pandemie

Folge: Ausführungstermine können nicht eingehalten werden = verschuldete Bauablaufstörung - was ist zu tun?

Aktuelle Information vom Baupraktiker für Baupraktiker

Als Auftragnehmer müssen Sie gemäß § 6 Abs.1 Satz 1 VOB/B ihren Auftraggeber (nicht Projektleiter oder Architekten - diese nur ins CC setzen) unverzüglich schriftlich darauf hinweisen, dass Sie sich in der ordnungsgemäßen Ausführung ihrer Leistung behindert glauben. Wie Sie das richtig machen müssen und warum, lesen Sie in dem rechten "Kasten" in meinem Beitrag  Anzeigen von Behinderungen.

BGH Urteil - Ermittlung Bausoll

Bedeutung Nebenleistungen / Besondere Leistungen ATV-VOB/C
Ermittlung Bausoll – Auslegung – Leistungsbeschreibung

Für die Abgrenzung zwischen unmittelbar vertraglich geschuldeten und zusätzlichen Leistungen kommt es auf den Inhalt der Leistungsbeschreibung an und nicht auf die Unterscheidung in den ATV der VOB/C zwischen Nebenleistungen und Besonderen Leistungen.

CORONA-INFORMATION


Aufgrund der derzeitigen Situation versuche ich dem Gedanken der Rechtsverordnung des Landes Hessen zu folgen und die Anzahl der persönlichen Kontakte möglichst gering zu halten.
Gemäß § 1 Abs.1 der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus vom 22.03.2020 sind Versammlungen, Begegnungen, Zusammenkünfte ja auch Gerichtsverhandlungen vorerst untersagt oder nur unter bestimmten Rahmenbedingungen möglich. Hiervon betroffen sind auch Ortsbesichtigungen.
Das Büro bleibt weiterhin offen und ich bearbeite bestehende Aufträge, dies jedoch teilweise im Büro und teilweise extern. Wenn Sie mich telefonisch nicht erreichen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Laufende Aufträge befinden sich in Bearbeitung. Durch wiederkehrend eingehende neue Vorschriften zur Corona-Pandemie (hierunter CoronaVO, Vorschriften für den Betrieb von Büros und Baustellen, etc.), die jeweils kurzfristig zu sichten sind und häufig kurzfristigen Handlungsbedarf erfordern, kommt es zu Störungen in geplanten Abläufen. Hierfür bitte ich um Verständnis.
Ortsbesichtigungen können derzeit, vor dem jeweiligen Stand der CoronaVO, nur in eingeschränktem Maße durchgeführt werden (Abstände müssen eingehalten werden können - die Teilnehmer müssen Schutzmasken tragen). Hierbei ist es erforderlich die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zu berücksichtigen. Je nach den im Einzelfall gegebenen Umständen kann es erforderlich sein, Termine für Ortsbesichtigungen abzusagen und neue Termine zu vereinbaren. Ob Ortsbesichtigungen durchgeführt werden können, wird im Einzelfall entschieden. Bei größeren Baumaßnahmen sollte der Sicherheitskoordinator (SiGeKo) eingeschaltet werden. Kurzfristige Absagen von Terminen sind möglich, wenn hierfür Gründe bestehen. Bei Gerichtsangelegenheiten sind hierzu das Gericht und die Bevollmächtigten der Parteien zu hören und im Anschluss sind alle Beteiligten zu informieren.
Vor diesem Hintergrund kommt es augenblicklich bei bestehenden Aufträgen zu einer besonders hohen Anzahl von Anfragen zum Stand der Dinge. Auf diese Anfragen kann zum derzeitigen Stand nicht zeitnah geantwortet werden, weil dies die Bearbeitung der Aufträge hindern würde. In Ihrem eigenen Interesse bitte ich deshalb von jeglichen Zwischenfragen Abstand zu nehmen. Nur so kann der Ablauf der Bearbeitung sichergestellt werden und der Verzug in der Bearbeitung möglichst geringgehalten werden.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Wochen und Monaten gesund bleiben.

Diese Information wird angepasst, wenn dies angezeigt sein sollte.

 

Abnahmeverzögerung

Schutz der eigenen Leistung bis zum " St. Nimmerleinstag " ?

Problem:

Nach § 4 Nr. 5 VOB/B hat der Auftragnehmer die von ihm ausgeführte Leistung bis zur Abnahme vor Beschädigung zu schützen !!!!

Gerüste - Vorgaben für die Abrechnung

In "unseren Normen" (Maler, Putz, Trockenbau) - VOB/C Ausgabe 2019 - steht:   nach Abschnitt 4.1.1 ist es eine Nebenleistung, wenn das Auf- und Abbauen sowie Vorhalten von Gerüsten für eigene Leistungen, sofern die zu bearbeitende oder zu bekleidende Fläche nicht höher als 3,50 m über der Standfläche des hierfür erforderlichen Gerüstes liegt.

In der VOB Ausgabe 2019 ist zur Abgrenzung, ob eine Nebenleistung oder Besondere Leistung vorliegt, die zu bearbeitende Fläche relevant - nicht mehr die Arbeitsbühnenhöhe - die nicht höher als 3,50m über der Standfläche des Gerüstes liegen darf.

Gerade bei der Gerüstfrage ist genau auf etwaige, von den in Abschnitt 4 der Normen genannten Grundsätzen abweichende individuelle Leistungsvereinbarungen zu achten. D.h: wichtig sind auch die vertraglichen Vereinbarungen / das LV oder die Vorbemerkungen. Wenn darin steht, "womöglich notwendige Gerüste sind in die Einheitspreise einzurechnen" dann gilt dies vor den Norm-Regelungen. [Anmerkung: meine Meinung (Sachverständiger) - ggf. juristischen Rat einholen].

Wenn also die zu bearbeitende oder zu bekleidende Fläche höher als 3,50 m über der Standfläche des hierfür erforderlichen Gerüstes ist, dann ist das notwendige Gerüst eine "Besondere Leistung" nach Abschnitt 4.2 der ATV/DIN 18363 auch 18340 oder 18350 und abzurechnen nach DIN 18451 Gerüstarbeiten der VOB Ausgabe 2019 - Abrechnungshöhe nach Absch. 5.2.1.2 "Die Höhe wird von der Standfläche des Gerüstes bis zur höchsten Stelle der eingerüsteten Fläche gerechnet, maximal bis 2 m über der obersten Belagfläche".

Das heißt weiter, dass bei Innenarbeiten (z.B. Putz, Trockenbau, Maler-u. Tapezierarbeiten) nicht ein Aufmaß gilt (für all diese Gewerke gleich) sondern bei Wandhöhen größer als 3,50 m ein gesondertes Aufmaß für das Gerüst erforderlich ist. Wichtig hierbei die Übermessungsregelungen - dort kein Abzug für Öffnungen größer als 2,5 m² z.B.

 

Mediation in der Bauwirtschaft

Was versteht man unter Mediation ?

Es ist bekannt, dass sich manche Auftraggeber / Besteller weigern, ein fertiggestelltes Bauwerk vollständig zu bezahlen. Auftragnehmer / Unternehmer werden in Anbetracht von langen Verfahrensdauern bei Bauprozessen vor die Wahl gestellt, Abzüge zu akzeptieren, um zumindest den Restbetrag ausgezahlt zu bekommen, oder gar keine Zahlung auf die Schlussrechnung zu erhalten. „Diese Taktik mancher Auftraggeber, auf den „Justizkredit" zu setzen, greift immer mehr um sich. Überlange Verfahrensdauern von Bauprozessen und der Zwang zur Vorfinanzierung der Bau- und Verfahrenskosten führen insbesondere bei mittelständischen und kleinen Unternehmen zu erheblichen Liquiditäts- und Bonitätsengpässen und erweisen sich damit in den letzten Jahren als immer gravierenderes Problem.

Anzeigen von Behinderungen

Wann ist ist eine Behinderungsanzeige nach VOB/B § 6 Abschn.1 als Beweismittel verwertbar, welchen Inhalt muss sie haben, wann ist sie entbehrlich ?